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BCS Entschwadungsregelung

Die BCS Entschwadungsregelung verhindert Schwadenbildung am Kamin von Biomassekesseln mit Rauchgaskondensationsanlagen. Durch die Berechnung der minimal notwendigen Frischluftmenge wird der Strombedarf deutlich reduziert und die Kondensation des im Rauchgas enthaltenen Wasserdampfes am Kamin effektiv verhindert. Aus- und Einschaltzeitpunkte sowie das Temperaturfenster für den Entschwadungsbetrieb können dabei frei gewählt werden.

Um die Wasserdampfbildung („Schwade“) am Kamin zu verhindern, wird zum Abgas aus der Biomasseverbrennung vorgewärmte Frischluft gemischt. Die Entschwadungsregelung berechnet die minimal notwendige Entschwadungsluftmenge, die beigemischt werden muss, um das Rauchgas effektiv zu entschwaden. Dazu wird die maximale relative Feuchte der Mischungsgeraden zwischen Rauchgas am Kamin und der Umgebungsluft berechnet und mittels Entschwadungsluftklappe auf einen Sollwert geregelt. Ein Sollwert unter 90% führt zu einem schwadenfreien Abgas. Um den Luftvorwärmer vor Frostschäden zu schützen, kann die Entschwadung ab einer bestimmten Temperatur außer Betrieb genommen werden. Somit wird verhindert, dass das Rauchgas am „kalten Ende“ des Luftvorwärmers zu weit abkühlt und es so zu Vereisung des Wärmetauschers kommt.

Technische Vorteile Wirtschaftliche Vorteile Umweltbezogene Vorteile
  • Effektive Entschwadung des am
    Kamin austretenden Rauchgases
  • Reduktion Strombedarf
  • Gesteigerte Energieeffizienz